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Internetrecherche leicht gemacht – 5 sofort anwendbare Hacks für deinen nächsten Blogbeitrag

Lesedauer: 5 Minuten
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Das Thema ist festgelegt, die Fragestellungen sind notiert, der Aufbau ist mehr oder weniger klar. Doch, bevor du mit dem Schreiben deines Blogbeitrags beginnst, ist es wichtig, tief in die Thematik einzutauchen und eine ordentliche Internetrecherche durchzuführen! Denn das passiert dir sicherlich auch oft: Gutgelaunt machst du deinen Laptop auf, gibst einen Suchbegriff bei Google ein, trinkst einen Kaffee nebenbei, nimmst dein Handy, streichelst deine Katze und…

…sechs Stunden später sitzt du völlig frustriert mit zwei Links da, aus denen du höchstens etwas für den ersten Punkt deines Blogbeitrags zusammenkratzen kannst. Ich weiß, die Internetrecherche knockt einen manchmal aus. Das muss sie aber nicht!

Damit du von den Daten im Internet nicht überflutet wirst, zeige ich dir in diesem Beitrag, wie du deine Zeit und Energie effektiv für die Internetrecherche einsetzen kannst, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Inhaltsverzeichnis

Internetrecherche Hack Nr. 1: Die ideale(n) Suchmaschine(n)

Neutral suchen – In geheimer Mission unterwegs. 

Bevor du mit der Recherche bei Google loslegst, empfiehlt es sich, deine Suche zu anonymisieren. Dadurch wirst du nicht ständig von Werbung genervt und deine Suchergebnisse werden nicht von deinem bisherigen Suchverlauf und Standort beeinflusst. Auf diese Weise erhältst du neutrale und objektive Suchergebnisse. 

Und so einfach geht’s: Gehe bei Google in die Einstellungen (drei Pünktchen oben rechts) und öffne ein Inkognito-Fenster. Die anonyme Suche bei Bing kannst du über InPrivate-Fenster aktivieren, das findest du auch hinter den drei Pünktchen oben rechts. 

Die meisten gängigen Suchmaschinen bieten diese Funktion an. Bei Bing kannst du sogar die KI-gestützte Chatfunktion testen, was deine Arbeit etwas unterhaltsamer, jedoch nicht weniger zielorientiert macht. 

Suchmaschinen-Flut.

Einige andere Suchdienste setzen von vornherein auf anonymes Surfen. Lass uns hierzu die Suchmaschinen nach einigen Merkmalen sortieren, denn ich zeige dir, womit diese Suchdienste außerdem noch punkten:

Anonymes Surfen

Wenn du viel Wert auf Datenschutz legst und objektive Suchergebnisse erzielen willst, nutze anonyme Suchmaschinen wie beispielsweise DuckDuckGo oder SwissCows. Alternativ kannst du auch bei den Suchmaschinen wie beispielsweise Google oder Bing den Inkognito Modus (privates Fenster) verwenden. 

Umweltfreundliches Surfen

Wenn Umweltschutz für dich wichtig ist, greife auf die folgenden Dienste zurück:

  • MetaGer. Dieses Programm lebt vom Strom aus regenerativen Energiequellen und ist zusätzlich aus einem anderen Grund vorteilhaft – als eine Meta-Suchmaschine sammelt und präsentiert sie die Ergebnisse von anderen Suchmaschinen weltweit. 
  • Ecosia engagiert sich für Baumpflanzung weltweit
  • Goodsearch ist 100 % non-profitabel und CO₂-neutral
Suche nach wissenschaftlichen Publikationen

Beispielsweise bieten Onlinebibliotheken, Google Books und Google Scholar eine umfangreiche Auswahl an Artikeln und Fachbüchern. Zudem kannst du bei WorldWideScience, einem US-amerikanischen Anbieter, von zuverlässigen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren.

Suche nach wissenschaftlichen Publikationen

Damit meine ich die Suchmaschine WolframAlpha, die auf Englisch eingestellt ist. Im Gegensatz zu Google, der dem Benutzer die Suchergebnisse in Form von Links liefert, stellt WolframAlpha die Fakten zu einem Suchbegriff auf einer Seite zusammen. Bei der Eingabe von ‚Information‘ in der Suchmaske bekommst du die Definition, grammatikalische Eigenschaften und den Ursprung des Wortes angezeigt. Bei anderen Begriffen zeigen sich auch andere Merkmale, die gelegentlich in Tabellen oder Bullet Points einsortiert sind. Beispielsweise, wenn du das Wort ‚Käse‘ eingibst, siehst du nicht nur die Definition, sondern erfährst auch, wie viel Kilokalorien du mit einer Portion verleibst. So viel dazu. 🙂

Hoffentlich hast du genauso viel Spaß beim Ausprobieren der Suchdienste, wie ich. Ein Überblick darüber hilft dir in Zukunft, deine Suche nach deinen aktuellen Bedürfnissen und Vorlieben zu gestalten!

Internetrecherche Hack Nr. 2: Feinschliff am Suchbegriff

„Und jetzt?“, fragst du dich. Jetzt sitzt du vor dem PC und gibst den Suchbegriff ‚Recherche‘ ein. Halt! Du wolltest doch konkret über die ‚Internetrecherche‘ schreiben. Denn du hast das Ziel vor den Augen, deine Leser darüber zu informieren, wie sie innerhalb kürzester Zeit im Internet wertvolle Informationen finden.

Also nimm´ dir Zeit, um deinen Suchbegriff deinen Schreibzielen entsprechend zu spezifizieren. Das funktioniert am besten, wenn du dir drei Fragen stellst:

  1. „Worüber GENAU will ich schreiben?“ (über Recherche im Allgemeinen oder exakt über die Internetrecherche?).

  2. „Wie VIEL will/muss ich schreiben und wie VIEL Information brauche ich?“ Denn du kannst auch einen superlangen Blogartikel über alle Recherchearten erstellen und jeweils einen Teil des Artikels jeden Monat veröffentlichen. Dein Ziel ist jedoch ein mittellanger Blogartikel, in dem du nur eine Art der Recherche unter die Lupe nimmst.

  3. „Für WEN schreibe ich?“ Wenn du einen Artikel für Gymnasiasten zu demselben Thema schreibst, gibst du möglicherweise in der Suchmaske ‚kindergerechte Internetrecherche‘ ein oder stellst in deinem Artikel andere Suchmaschinen vor, die auf Schulwissen spezialisiert sind.  

Analysiere den übergeordneten Begriff, in diesem Fall ‚Recherche‘, finde einen untergeordneten Begriff wie ‚Internetrecherche‘ und gib ihn schließlich in die Suchmaske ein. 

Wenn dir deine Suchergebnisse am Ende doch etwas mager erscheinen, experimentiere mit Synonymen. 

Um das zu veranschaulichen: ‚Online-Suche‘ und ‚Internetrecherche‘ sind beispielsweise Synonyme. Allerdings sind ihre Bedeutungen und dementsprechend die Suchergebnisse nur teilweise ähnlich. In so einem Fall kannst du die Wissenslücken abdecken, wenn du deine Suche mit dem anderen bedeutungsverwandten Begriff startest und somit deine Informationen vervollständigst. 

Die Synonymfülle kannst du gerne beim guten alten Duden oder Woxikon auskosten.

Unser Tipp für dich:
Überprüfe die Zeitfiltereinstellung. Achte darauf, ob dein Thema sich in einem schnelllebigen Bereich bewegt, denn dann sind die brandheißen Informationen die erste Wahl für deine Leser. Die zeitliche Einschränkung findest du neben der Suchmaske bei Google.

Internetrecherche Hack Nr. 3: Suchoperatoren für mehr Präzision

Kennst du die Suchoperatoren? Suchoperatoren sind Zeichen und Befehle, die dir dabei helfen, deine Suche zu verfeinern und gezielter nach bestimmten Informationen zu suchen. Einige wenige Beispiele dafür sind:

Anführungszeichen („“)

Wenn du beispielsweise „effiziente Internetrecherche“ mit Anführungszeichen in die Suchmaske eingibst, dann bekommst du die Suchergebnisse mit genau dieser Wortkombination.

Bindestrich (-)

Als Nächstes habe ich Internetrecherche - Schule eingegeben, damit ich keine Leitfäden für Internetrecherche in der Schule durchforsten musste, und das funktioniert prima!

‚Site‘

 Wenn du auf eine bestimmte Website gelangen willst, tippe site: Beispiel ein. So habe ich site: brand your voice eingetippt und genau diese Website angezeigt bekommen.

‚‚Filetype‘‘

Wenn du beispielsweise etwas als PDF benötigst, schreibe Internetrecherche filetype: pdf.

Eigentlich kommen die Suchoperatoren aus der Zeit, wo die Suche bei Google noch nicht so optimiert war, wie heute. Damals konnten wir solche Anweisungen geben, um genauere Ergebnisse zu erhalten. Wie du siehst, bin ich beim Schreiben des Artikels dieser Empfehlung nachgegangen und kann dir sicher sagen: Heute kommst du auch ohne die meisten Suchoperatoren klar, wenn du ganz normal recherchierst. Denn meine Ergebnisse waren mit und ohne Suchoperatoren fast gleich. Wenn du neugierig bist, findest du auf HubSpot eine ausführliche Liste von kleinen Helfern. Hier kannst du dich richtig austoben, viel Spaß!

Internetrecherche Hack Nr. 4: Qualitätssicherung

Hast du bereits alle Informationen zusammengetragen, die dich deinem perfekten Blogbeitrag näher bringen? Dann nimm dir etwas Zeit und führe einen kleinen Läuse-Check-up durch. Beantworte dir dafür die folgenden Fragen:

Lese ich einen flüssigen Text, in dem der rote Faden erkennbar ist?
Lassen sich die Fakten in anderen Quellen überprüfen?
Wirkt die Webseite professionell (z. B. Namen der Autoren, Impressum, Rechtschreibung)?
Wie ist es mit deinem Bauchgefühl beim Durchlesen der Seite?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, herauszufinden, ob du dich auf diese Quellen verlassen kannst und deinen Lesern wertvolle Inhalte lieferst.

Internetrecherche Hack Nr. 4: Workflow-Tricks

Jetzt weißt du zwar, wie man bei der Recherche gut strukturiert und effizient vorgeht, aber bestimmt fragst du dich, wie du in einen buttergeschmeidigen Workflow bei der Internetrecherche kommst. Das schaffst du mit diesen einfachen Techniken:

Wähle einen Zeitraum, in dem du dich ausschließlich der Internetrecherche widmest.
Hast du bereits gute Inhalte gefunden? Dann halte sie fest! Du kannst Lesezeichen für die Websites erstellen oder die Links in einem Word-Dokument speichern.
Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und sagen: Erstelle dir Textauszüge, füge die Links dahinter hinzu und den verwendeten Suchbegriff. Ob Schreenshots, Copy+Paste Variante (die du später umformulierst) oder Zusammenfassung eines Textabschnitts in Stichwörtern – du entscheidest!
Wenn du Lust hast, Notiz-Tools einzusetzen, hau rein! Denn mit Evernote, Pocket und Trello kannst du deine Quellen in einer digitalen Dateibibliothek speichern. So hast du den direkten Zugriff auf all deine Informationen an einem Ort.
Um noch mehr Kontrolle über deine Zeit zu haben, kannst du sie tracken und dokumentieren. Hierfür bieten sich Trello und der Timer auf deinem Handy an. So fließt automatisch mehr Disziplin in deine Arbeit: Du konzentrierst dich auf die einzelnen Schritte und lässt dich weniger von deiner Katze ablenken. 🙂


Fazit

Jetzt wird's spannend, denn du fragst dich wahrscheinlich: „Okay, Vertrauen und Workflow…aber wie war das noch mal mit der effizienten Recherche? "Nun bringen wir die Internetrecherche Hacks nochmal auf den Punkt:

  1. Schalte vor der Suche den Inkognito-Modus ein, um objektive Ergebnisse zu erzielen. Alternativ direkt über eine anonymisierte Suchmaschine suchen. Bediene dich hier auch an mehreren Suchmaschinen, um die Suche an deine Bedürfnisse anzupassen. 

  2. Gib den Suchbegriff oder sinnverwandte Wörter möglichst präzise ein.

  3. Probiere die Suchoperatoren aus.

  4. Achte auf die Qualität der Inhalte. Wenn du beim Lesen der Inhalte mulmiges Gefühl bekommst – mach die Seite zu!

  5. Mit dem fließenden Workflow kommst du schneller zu den gewünschten Suchergebnissen.

Welchen Hack kennst du noch? Schreib es gerne in die Kommentare!

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Autor:in
Hey, ich bin Bohdana. "Die Ausbildung zur Copywriterin ist für mich eine hervorragende Möglichkeit wieder wie ein Mensch sprechen zu lernen. Bildhaft, lebendig, dynamisch. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch und jedes Unternehmen einzigartig ist. Und mit den richtigen Worten machen wir diese Einzigartigkeit spürbar."
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